Julius sein Blog
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Gedichte
Mein Herz weint
"Ich freue mich für dich", war nur gelogen. Ich wollt' sagen: "Mein Herz weint, vor Schreck: starr."
"Denk nimmer mehr so viel", hast du mir gesagt. Wie soll ichs tun? "Mein Herz weint, ist still, schweigt."
"Noch immer lieb ich dich", sag ich wenn du schläfst, und mein Kopf schweigt. "Mein Herz weint, doch leis' spricht's."
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...
Mit einmal steht die Zeit still wenn ich an dich denk, dich seh, du bist alles was ich will, liebe dich, doch es tut weh.
Mein Herz hört auf zu schlagen, reiß es raus und schenk es dir, will dir damit ein's sagen, es gehört nicht länger mir.
Nimm es an und spiel mit ihm, gib es niehmals mehr zurück, ich habs dir nicht nur geliehn', so nimm das wertlose Stück.
Mehr kann ich dir nicht geben kein Geld, kein Haus, kein Waagen, brauche auch nichts zum Leben, wenn wir zu lieben wagen.
~~~noch titellos
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Ich
[Überarbeitet]
Ich
Ich reiß die Sterne vom Firnament, ich lösch die Sonne wie sie brennt, kein Licht soll jemals wieder scheinen, denn dann sieht keiner mehr mich weinen.
Niemand wird die Tränen sehen, niemand soll es hörn, mein flehen. Keine Schwäche werd' ich zeigen, und so ewig eisern bleiben.
Doch was soll'n die Worte schweifen? Warum kann ich nicht begreifen? Warum kann ich es nicht fassen? Warum kann ich ihn nicht lassen?
Er hat mir mein Herz gestohlen, nun werd ich es wiederholen. Will ihm seine Flügel brechen all die Schande werd ich rächen.
Werd bekommen was ich will, doch er zappelt, hält nicht still Muss ihn mit Gewalt mir nehmen, will nicht weiter ohn' ihn leben.
Und dann ist es doch geschenen, habe es nicht kommen sehen, seine Schreie zwischen Wänden und sein Blut an meinen Händen.
Kann doch ohne ihn nicht sein, seht doch wie ich um ihn wein. Auch für mich ist eine Träne, weil ich nach dem Tode sehne.
Doch nie werd ich ihn wieder sehen, in Pech und Schwefel werd ich stehen. Ich bin's der in der Hölle lebt und er wieder im Himmel schwebt.
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Vorabinformation.....
Ich denke, die Texte aus meiner Feder sind besser wenn sie ungebunden sind. Dennoch hier ein kleiner Überblick über das, was ich so als Reime schrieb. Ich will nicht behaupten das sie sonderlich gut sind, wohl aber das ich mir zumindest Mühe mit ihnen gab, vorallen was den rein formalen Aufbau angeht. Von dieser Seite aus würde ich mich freuen, wenn sich jemand (diese Mühe anerkennend oder warum auch immer) die Schreibelein durchliest und mir Kritik gibt, was ich verbessern könnte.
Eine Sache zu den Urheberrechten.....
Alle Gedichte sind von mir (folglich habe ich auch die Kopierrechte (ja das Wort gibt es sogar in deutsch!*g*)). Die Bilder habe ich aus dem Netz zusammengesammelt (google-Bildersuche) sollte jemand darin seine Rechte verletzt sehen werde ich das natürlich umgehend ändern. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand diese Texte ganz oder teilweise irgendwoanders verwenden will, bitte ich um vorheriege Absprache mit mir, auch wenn ich darin generell eine Ehre als irgendetwas Anderes sehen würde, möchte ich vermeiden, dass sie eventuell falsch interpretiert dagestellt werden.
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In Ewigkeit
schwarz ist der Morgen
denn bunt war die Nacht
früh komm die Sorgen
in Trauer erwacht
starr ist mein Herz
vom Leben vereist
so kalt ist der Schmerz
nur Träumen entreißt
schreiende Winde
sterbende Zeiten
halt mich ich schwinde
trostlose Weiten
zu schnell war die Welt
und langsam war ich
mein Körper er fällt
zu dir stürz ich mich
der Boden er naht
den Tod seh ich komm'
das Leben war fad
die Augen verschomm'
Knochen zerspringen
Fleisch blutig zerreißt
kein Lebensringen
und fort ist mein Geist
mit einmal ists weiß
Licht hat dich gebracht
wir lieben uns heiß
bin endlich erwacht?
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Der Traumtänzer
Ich lieg in der Hütte, hier ists nicht kalt,
in dem Haus im Eis,
ist Glut immer heiß,
und Sie stehn‘ draußen, im finsterem Wald.
Böse sind sie, ihre Blicke voll Neid,
Gier ist‘s was sie treibt,
nur er der mir bleibt,
Lässt niemals sie rein, sie bringen nur Leid.
Schaben und Kratzen an schützend‘ Mauer
„Oh lass sie nicht rein,
will nie wie sie sein!“
Ich bleibe bei ihm, ich bleib‘ auf Dauer!
Was sie nicht haben, woll‘n sie zerstören
Sie wollen sein Tod
Es brächt mir nur Not
Stumm schrei ich mein Leid, nur er kann's hören.
Sein Feuer ist warm, doch sein schein macht blind
ists das was ich wollt?
Ein Käfig aus Gold?
Alles Falsch, einzig echt, das Heulen vom Wind.
Unter Kampf aus Wut, tief aus mir heraus,
ein Loch in die Mauer, ein Kopf hinaus!
Ein Gefangender wollt ich niemals sein!
Nun schau ich heraus,
zieht endlich mich raus!
Doch, niemand mehr da, zu schützen den mein.
Von Schein und Leben bin ich verlassen.
Hier ist niemand mehr,
so irr ich umher,
wie konnt ich meine Schützer je hassen?
Ohne das Feuer schmerz Einsamkeit sehr.
Jetz kann ichs wagen,
der Schein zerschlagen.
Ich sehs: Schnee liegt nur noch, er fällt nicht mehr
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Ferne
Siehst du die Sterne?
Dort in der Ferne.
Könn sie dich seh‘n?
Mich dabei Versteh‘n.
Wie mein Herz zerfällt.
Weil‘s niemals erhellt.
Weil‘s niemals dich sieht.
Ist doch so sehr verliebt.
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Feuerhaar
ihr Gewand war weiß
das Haar feuerrot
die Lippen so heiß
welch Bildnis sie bot
ihr Blick so sinnig
ihr Blick der mich fang
wir liebten innig
wir liebten uns lang
sie liebt nicht nur mich
sie liebt viele mann
ich sah bei ihr dich
ich sah freud' ihr an
nur mein sollt sie sein
nur mein für immer
sie liebt nur zum schein
sie liebt mich nimmer
mein Dolch zog ich rasch
mein Dolch ist schön scharf
ihrn Busen erhascht
ihrn Busen ich traf
ihr Gewand war weiß
das Blut drauf so rot
die Lippen noch heiß
doch ihr Herz schon tot
(Sune nach DnD)
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mono
nur noch grau
kein schwarz kein weiß
nur noch lau
kein kalt kein heiß
Wie betäubt treibe ich dahin,
starr von dem Leben ohne Sinn,
hab ich vergessen wer ich bin.
Einsam darbe ich im Moloch
bitter erkenne ich nun doch:
leb nicht mehr, exestier nur noch.
nur noch schein
kein fort kein da
nurnoch sein
kein wird kein war
Doch du änderstest mein Leben,
hast mir Hoffnung neu gegeben,
neu wollt ich mein Schicksal weben.
Aber Schrecken, Trauer und Wut,
dein Herz wärmt sich an andrer' Glut,
dich zu lieben fehlte der Mut.
nur noch du
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Drachentöter
Drachen gibt es nicht sehr viel,
sind sie doch des Reckens Ziel.
Wenn tapfrer Held in Geldesnot:
„Mach ich doch nen Drachen tot“
So wird der sabbernd Bauernköter,
zum tapfren Biest, dem Drachentöter.
Tapfre Krieger von Ort zu Ort,
suchen des Drachens Hort.
Überschreiten größre Berge,
als es taten je die Zwerge.
Auf Lauer in Wäldern sie lagen,
wo nicht mal Elfen sich hin wagen.
Über Meere sind gekommen,
wo Echsen nie drin schwommen.
Und kurz form geistigen ersticken,
sie dann doch noch ein erblicken.
Als zum Kampfe sich sie fertig machen,
das monströse Biest fängt an zu lachen.
Er spuckt kurz Feuer, heiß und rot,
ein Augenblick, der Held ist tot.
Und die Moral von der Geschicht:
Drachen ärgern sollt man nicht.
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